Eifelquerbahn

Westeifelbahner
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Westeifelbahner » Mo 22. Feb 2016, 23:06

Horst Heinrich hat geschrieben:In der Eifel kann man damit nur Stimmen verlieren, denn es werden sich 80% der Bürger dagegen aussprechen, hierfür Steuermittel zu verschwenden, weil die Bürger hier andere Projekte auf dem Wunschzettel haben, die ihnen bedeutend wichtiger sind als eine marode Bahnstrecke.

Nein, das nehme ich nicht so wahr. Das ist mir zu pauschal. Um nicht falsch verstanden zu werden: Sicherlich gibt es auch in der Eifel Themen, welche die Leute mehr interessieren. Sicherlich können viele Leute gut damit leben, dass kein Zug fährt, weil man sich daran gewöhnt hat.
Dennoch muss man zwischen dem Widerstand gegen die geplante SPNV-Reaktivierung und dem grundsätzlichen Interesse an einem modernen, leistungsfähigen SPNV differenzieren. Letzteres finden, was ich wahrnehme, durchaus viele Bürger/innen charmant.

Gruß Westeifelbahner

Horst Heinrich
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 22. Feb 2016, 23:57

Westeifelbahner hat geschrieben:Dennoch muss man zwischen dem Widerstand gegen die geplante SPNV-Reaktivierung und dem grundsätzlichen Interesse an einem modernen, leistungsfähigen SPNV differenzieren. Letzteres finden, was ich wahrnehme, durchaus viele Bürger/innen charmant.

Gruß Westeifelbahner


Nur, wer sind diese Bürger/innen?
Handelt es sich bei den Bahnbefürwortern nicht um vorwiegend intellektuelle, jüngere "Bildungsbürger" mit einem weiteren Horizont, die eher an Morgen als an "Heute" denken und sich vorstellen können, daß ihre Kinder einst von Dockweiler-Dreis nach Köln zur Uni fahren oder sie selbst nach Trier mit dem Zug zu ihren Weihnachtseinkäufen gelangen können, um auch privat ein ökologisches Zeichen zu setzen?

Doch welchen Prozentsatz machen diese "Weiterdenkenden" aus?

Szenenwechsel.
Die frühen 1980er Jahre in Rheinhessen, KBS 661 (Bodenheim-Alzey), die kommunalen Entscheidungsträger sollten eine Stellungnahme zur beabsichtigten Stillegung abgeben. Ausnahmslos alle betroffenen Kommunen äußerten sich positiv zur Stillegung.
Grundtenor, der auch in der Bevölkerung vorherrschte: Die Zeit der Bahn ist 'rum, wir fahren jetzt Auto.

Wenn man damals die letzten Stammgäste -überwiegend Alte ohne Führerschein- im ETA 150 traf und fragte, wie ihnen ist, bekam man zur Antwort: "Es is jo schad, awwer 's Enkelsche fährt uns dann halt mit'm Auto".

Protestiert haben damals die intellektuellen Neubürger, die von Mainz aufs Land gezogen waren, und bei denen sich eine Verkehrswende schon im Kopf abgespielt hatte, doch das war eine als "Öko's" belächelte Minderheit, die man nicht ernst nahm.
So kam es, wie es kommen mußte - die KBS 661 wurde 1985 im Pv und ab 1989 im Gv stillgelegt und abgebaut.

Daß die Strecke 655 (Mainz-Alzey) nicht dasselbe Schicksal ereilt hat - ein reines Wunder und eine glückliche Verkettung der Umstände, denn heute kann man an ihr exerzieren, daß 200.000 Menschen unmittelbar von "ihrer" ländlichen Nebenbahn gewaltig profitieren.
Bevor aber die Kaisersescher soweit sind wie die Nieder-Saulheimer, dazu bedarf es noch einiger Einsichten beim "normalen" Volk und einer weitsichtigen, politischen Führungselite auf höherer Ebene, die einen aussichtsreichen Verkehrsweg gegen ein kurzsichtiges Volk und eine kurzsichtige, kommunalpolitische Kamarilla verteidigt, bis auch dem letzten tumben Holzkopf ein Licht aufgegangen ist.

Doch dieses Format, weitsichtige (verkehrs-)politische Weichenstellungen -ob in Eifel, Hunsrück, Westerwald oder anderswo im Land- vorzunehmen, dafür haben die Määnzer Witzfiguren nicht das Format.

Stattdessen machen sie -strategisch politisch schlau- mit der 85/15%-Regelung die Kommunen selbst zum Totengräber ihrer Strecke, denn die Määnzer Strippenzieher wissen genau, daß faktisch keine rheinland-pfälzische Landkommune in der Lage ist, diesen Eigenanteil aufzubringen, erst recht nicht, wenn damit die nächste Feuerwehrgerätehaus- oder Gemeindehausrenovierung auf der Kippe stünde.
Zuletzt geändert von Horst Heinrich am Di 23. Feb 2016, 00:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Rolf » Di 23. Feb 2016, 00:02

Westeifelbahner hat geschrieben:..Dennoch muss man zwischen dem Widerstand gegen die geplante SPNV-Reaktivierung und dem grundsätzlichen Interesse an einem modernen, leistungsfähigen SPNV differenzieren. Letzteres finden, was ich wahrnehme, durchaus viele Bürger/innen charmant.

Ich bin ja zwischen 1996 und 2010 berufsbedingt werktags zwischen Bonn und Köln hin- und her gefahren. Beim vielfach langen, unplanmäßigen Warten auf den Zug in Köln West oder Köln Süd habe ich viele Gespräche mit Eifelpendlern führen können, und manchmal habe ich auch den Zug über Euskirchen nach Bonn genommen, um nicht länger in der Kälte auf nicht eintreffende Züge auf der linken Rheinstrecke warten zu müssen. Privat fahre ich ohnehin viel mit dem Zug in die Eifel. Von da her kenne ich die Lage auch ein wenig. Insbesondere die Pendolinos fanden 2001 großen Zuspruch (wenn sie denn störungsfrei fuhren). Der Fahrtzeitgewinn wurde von den Eifelpendlern sehr begrüßt, und es gab vorübergehend eine stark gestiegene Nachfrage. Aus Enttäuschung über die Unzuverlässigkeit der Pendolinos war die Euphorie zwar schnell verflogen, aber selbst das schließlich misslungene Experiment zeigte sehr deutlich, dass ein schnellerer, moderner ÖPNV die Eifelaner scharenweise zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen kann. Es muss halt das Angebot stimmen. Insbesondere die Fahrtzeiten spielen eine Rolle, wie der kurzzeitige Pendolino-Boom gezeigt hat. Genau deswegen begrüße ich jede Fahrtzeitverkürzung, wie sie etwa für den Abschnitt Mayen-Andernach zur Debatte stand. Zusammen mit einem modernen, zuverlässigen Fahrzeug bringt das neue Fahrgäste und das vielfach als altmodisch verschriene, ja abgeschriebene System "Provinzbahn" erfährt dadurch neue Legitimation. Aus diesen langjährigen Erfahrungen und zahllosen Gesprächen kann ich nur den Schluss ziehen, dass guter, moderner und vor allen Dingen schnellerer Nahverkehr die Eifelaner sehr wohl bewegen kann, auf die Bahn umzusteigen. Ich habe es ja selbst erlebt. Als der RE 5 eigeführt wurde, hat sich meine Fahrtzeit als Pendler von Bonn nach Köln um etwa 25% reduziert. Ich habe das als eine große Wohltat und den größten Fortschritt in 14 Jahren als Pendler empfunden; nicht umsonst ist der RE 5 zwischen Bonn und Köln stets rappelvoll. Ein Halbstundentakt wäre übrigens sinnvoll. Wie wichtig den ÖPNV-Fahrgästen schnelle Verkehrszeiten sind, konnte man immer wieder in Brühl beobachten, wenn unplanmäßige Überholungen der RB 48 anstanden. Dann sind die Leute scharenweise in den RE 5 umgestiegen, um 5-10 Minuten Fahrtzeit zu sparen. Ich übrigens auch.

Leider wurde das Programm zu Beschleunigung der Fahrtzeiten auf der Eifelhauptstrecke nicht konsequent fortgeführt und mit dem sehr unzuverlässigen, fehlkonstruierten 620er werden die Eifel-Pendler zuletzt weiter massiv vergrault. Und bis auf drei Sprinter gibt es auch keine richtig schnellen Züge. So lockt man keine neuen Fahrgäste an. Im Gegenteil, derzeit werden die Stammkunden vergrault.

Moderner ÖPNV steht auf der EQB m. W. gar nicht (mehr) zur Debatte; bei der Trassenführung und der möglichen V/Max kann ich mir aber auch kein konkurrenzfähiges Angebot vorstellen. Man wäre heute ja schon froh, wenn es wenigstens wieder die roten Schienenbusse gäbe. Die haben in der Eifel, abgesehen von den Touristen, in der Tat nicht sehr viele Anhänger, was ich zwar sehr bedauere, aber zur Kenntnis nehmen muss. Es hat die Leute in Daun, wo ich öfter unterwegs bin, kaum gejuckt, als die Schienenbusse nicht mehr fuhren. Das ist traurig, aber leider wahr.

Westeifelbahner
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Westeifelbahner » Mi 9. Mär 2016, 22:28

Hab ich das eigentlich nur übersehen oder war die selbst ernannte "Informationsveranstaltung" der grünen Partei im Lokschuppen Gerolstein dem "TV" kein Bericht wert?

Und was ist eigentlich aus den diskutierten 26 Millionen EUR geworden? Gibt es irgendeinen Parlamentsbeschluss diesbezüglich ehe die Wähler/innen die Partei für ihre grüne Verkehrspolitik wählen sollen? Oder ist man damit zufrieden, dass man mal darüber gesprochen hat, was wäre, wenn... zum Beispiel am Sonntag nicht Wahl wäre und man noch mal ein paar Jahre unverändert zusammen sitzen würde...?

Gruß Westeifelbahner

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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Horst Heinrich » Do 10. Mär 2016, 01:14

Westeifelbahner hat geschrieben: Oder ist man damit zufrieden, dass man mal darüber gesprochen hat, was wäre, wenn... zum Beispiel am Sonntag nicht Wahl wäre und man noch mal ein paar Jahre unverändert zusammen sitzen würde...?


Genau das ist es. Politik des Stillstandes, des Zauderns, der Wahlkampftiraden, der nicht eingelösten Versprechen, der NKU's, der Sonntagsreden, der Gegengutachten auf das Gegengutachten zu Gutachten Nr. 37, des Kompetenzgerangels, der konsensfähigen Kompromisse, die sowieso nie Realität werden, der Agenden 2010,2020,2030,2040....2150...

Business as usual, ob in Eifel, Hunsrück, Westerwald, Pfalz, Rheinhessen...

Inzwischen wächst eine Generation heran, die ein Auto für 99.- Euro im Monat leasen kann und noch nie in ihrem Leben Bahn gefahren ist und die in ein paar Jahren nicht mehr bereit ist, einem antiquarischen Verkehrsmittel wie der Bahn auch nur einen Euro hinterherzuwerfen.
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon schimi » Do 10. Mär 2016, 14:14

ivie0810 hat geschrieben:
Inzwischen wächst eine Generation heran, die ein Auto für 99.- Euro im Monat leasen kann und noch nie in ihrem Leben Bahn gefahren ist und die in ein paar Jahren nicht mehr bereit ist, einem antiquarischen Verkehrsmittel wie der Bahn auch nur einen Euro hinterherzuwerfen.


Das ist Quatsch:

Horst kehrt nach einigen guten Ansätzen wieder zu seinen alten unrealistischen Thesen zurück.

Die Züge im Saarland sind voll und überwiegend sind es junge Menschen (keine Schüler)

Wir haben in den letzten Jahren viele Menschen, auch Junge, kennen gelernt, die kein Auto besitzen oder auch keines wollen.
Sogar in der ÖPNV Diaspora Saarland.

Auch die 99 Euro Leasingrate muss ich erst mal haben.
Für Menschen die zwischen 1500 und 1800 Euro brutto verdienen und auch noch Miete zahlen müssen, ist ein Auto ein Luxusgut.
Und das sind Löhne, bei den Renten die darauf folgen sieht es dann noch viel schlimmer aus.

Natürlich geht es den meisten Menschen in Deutschland (noch) gut aber die "Armut" steigt.

Guten ÖPNV gibt es in den teuren Städten, auf dem flachen Land brauchst Du ein teures Auto.


Das sehe ich genauso. Die junge Generation heute ist viel weniger Auto-af­fin, als meine und die älteren Generationen. Mein Neffe hat gerade sein Auto geschrottet bekommen und wird sich keines mehr zulegen, sonder fährt mit dem ÖPNV. Vorraussetzung dazu, ist natürlich ein gutes Angebot an Verbindungen.

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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon Horst Heinrich » Do 10. Mär 2016, 19:42

schimi hat geschrieben:Das sehe ich genauso. Die junge Generation heute ist viel weniger Auto-af­fin, als meine und die älteren Generationen. Mein Neffe hat gerade sein Auto geschrottet bekommen und wird sich keines mehr zulegen, sonder fährt mit dem ÖPNV. Vorraussetzung dazu, ist natürlich ein gutes Angebot an Verbindungen.


Das ist auch meine Beobachtung, obwohl es ein Unterschied ist, ob man in Saulheim mit einem Halbstundentakt-Zugtakt aufgewachsen ist oder in Sohren, Dockweiler-Dreis oder Meisenheim und noch nie einen Zug gesehen, geschweige denn in einem gesessen hat.
Das habe ich gemeint.
Und in meinem "Beritt" genießt das 'Auto mit 18' oberste Priorität noch vor Schulabschluß und Lehrstelle und alle legen zusammen, um es zu ermöglichen, die Jugendlichen selbst sowie Eltern und Großeltern.

Nicht mal der Stundentakt vom Hahn nach Simmern (-Bingen) und zurück wird genutzt. Die Busse sind gähnend leer, Bus fahren ist "uncool".
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon jojo54 » Do 10. Mär 2016, 19:57

Westeifelbahner hat geschrieben:Hab ich das eigentlich nur übersehen oder war die selbst ernannte "Informationsveranstaltung" der grünen Partei im Lokschuppen Gerolstein dem "TV" kein Bericht wert?

Und was ist eigentlich aus den diskutierten 26 Millionen EUR geworden? Gibt es irgendeinen Parlamentsbeschluss diesbezüglich ehe die Wähler/innen die Partei für ihre grüne Verkehrspolitik wählen sollen? Oder ist man damit zufrieden, dass man mal darüber gesprochen hat, was wäre, wenn... zum Beispiel am Sonntag nicht Wahl wäre und man noch mal ein paar Jahre unverändert zusammen sitzen würde...?

Gruß Westeifelbahner


In der Vergangenheit habe ich mehrfach Lokalzeitungen auf solche Veranstaltungen wie in Gerolstein aufmerksam gemacht.
Die erste Frage bei den Redakteuren ist fast immer: Haben sie ein Abo bei uns, Wenn nein, hat man kaum eine Chance, sein Anliegen vorzutragen. Ferner wurde mir erklärt, dass die Presse solche Meetings nur noch dann besucht, wenn sie hierzu eingeladen wird. Das war in Gerolstein wohl nicht der Fall.

Der TV hat verschiedene Ausgaben. Was bei denen im Internet steht, kann man vergessen, da muss man die E-Papier-Ausgabe abonnieren. Es grenzt an ein Wunder, dass man zuletzt so viel über die Westeifelbahn berichtet hat.

Zudem verweisen die Redaktionen darauf, dass es in Sachen Eisenbahn im Hunsrück und vor allem in der Eifel keine wirklichen Neuigkeiten gibt. Es dreht sich doch alles im Kreis und die, die was erreichen wollen, haben keinen Cent in der Tasche. Das hat man mir auch schon mehrfach vorgehalten.

Was die 26 Mio. € betrifft, so hat in RLP kaum eine Bahnstrecke die Chance, (viel) Geld zu erhalten. Oder wo sind hier Bahnen in kommunaler Verwaltung ????

Die Sache ist ganz einfach...... vergiss das grüne Geschwätz, solche Veranstaltungen und die Presse.

MfG
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Re: Hat die Eifel-Querbahn überhaupt noch eine Chance ?

Beitragvon jojo54 » Sa 16. Jul 2016, 14:58

Am 11.07.2016 befasste sich der Trierische Volksfreund in seiner Teilausgabe "DAUNER ZEITUNG" erneut mit der Eifelquerbahn.
Den Link zu diesem Beitrag stelle ich hier mal ein. Wenig erfreulich liest sich der Kommentar der zuständigen Redaktion.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 51,4505851

MfG
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Re: Eifelquerbahn

Beitragvon jojo54 » Mi 22. Feb 2017, 10:03

Seit Januar habe ich Informationen, wonach das Ergebnis des in Auftrag gegebnen Gutachtens zur touristischen Nutzung der Eifelquerbahn dem Landkreis Vulkaneifel und den anliegenden Kommunen vorliegen soll. Diese wollen es in der Öffentlichkeit aber nicht kommunizieren, sondern unter Verschluss halten.

Förderlich dürfte das für einen Erhalt der Eifelquerbahn nicht sein.

Am 22.02.2017 steht hierzu ein Beitrag in den Teilausgaben des Triererischen Volksfreundes.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 51,4600412

MfG
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Re: Eifelquerbahn

Beitragvon jojo54 » Sa 29. Apr 2017, 13:44

An eine Reaktivierung der Eifelquerbahn glaubt man in Ulmen wohl nicht mehr so richtig.

Deshalb sucht man nach Alternativen für die Gleistrasse und träumt bereits von einem Radweg ????. So schnell geht das heute.

Hierzu ein Beitrag aus der Rhein-Zeitung, Teilausgabe Cochem-Zell, vom 29.04.2017.

Dieser ist nur gegen Bezahlung lesbar. Den Link stelle ich trotzdem mal ein.

http://www.rhein-zeitung.de/region/loka ... 43467.html


MfG
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Re: Eifelquerbahn

Beitragvon Rolf » Sa 29. Apr 2017, 23:08

jojo54 hat geschrieben:An eine Reaktivierung der Eifelquerbahn glaubt man in Ulmen wohl nicht mehr so richtig.

Deshalb sucht man nach Alternativen für die Gleistrasse und träumt bereits von einem Radweg ????. So schnell geht das heute. ...

Ja wirklich, verdammt schnell geht das. Und wie absurd das doch ist. Ein paar Jahre erst sind doch vergangen, seit der Teil zwischen Kaisersesch und Ulmen mit Millionenaufwand saniert wurden. Und nun droht schon der Abriss? Welch ein Irrtum! Schade, schade, aber bei den bürgerfeindlichen Prioritäten in diesem Land sehe ich auch ziemlich schwarz für die Strecke. Leider!


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