Prüm - Gerolstein

Rolf
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Rolf » Di 10. Jan 2017, 19:00

jojo54 hat geschrieben:Man darf gespannt sein, wann der von der IG Westeifelbahn e. V. vorgesehene Infrastruktrur-Betreiber, die Rhein-Sieg-Eisenbahn, die bekanntlich nach einem Gerichtsbeschluss vom OVG in Koblenz seit drei Jahren eine Betriebsgenehmigung hat, sich endlich mal zur Sache äußert.

Ich denke, da können wir lange warten; es würde nicht zu bisherigen Passivität (Hinhaltetaktik) der RSE passen. Die Kommunen nutzen ihre vielfältigen Möglichkeiten ganz offensichtlich, um der RSE ihren Pyrrhus-Sieg vor Gericht gänzlich zu versalzen. Die Brücke schein ein Hebel zu sein, um die RSE zu vergraulen, denn welches gewinnorientierte Eisenbahnunternehmen steckt vorab 140 000 Euro in die Brücke einer Strecke, die kaum gewinnbringend zu betreiben sein wird?! Ein ziemlich geschickter Schachzug der Kommunen. Der mittlerweile hoch wahrscheinliche Abriss der Brücke wäre ein weiterer Sargnagel für die Strecke, und zwar ein ganz elementarer. Die Kommunen wollen, und daran lassen sie ja keinen Zweifel, den Fahrradweg unter allen Umständen realisieren und werden daher weiter jede Gelegenheit nutzen, um der RSE das Leben schwer zu machen, wenn sie denn wirklich jemals Leben auf die Strecke bringen wollte, was ich inzwischen bezweifle. Die fest entschlossenen Kommunen sitzen offensichtlich am längeren Hebel. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass die RSE am Ende nicht mehr als ein paar Jahre Aufschub gewonnen haben wird. Und was wird es dann gebracht haben? Einen Imageverlust für die privaten Eisenbahnunternehmen in Gänze, denen man die gescheiterte Reaktivierung nämlich stets vorhalten wird, wenn es um ähnliche Projekte geht. Der seinerzeitige Sieg der RSE vor Gericht wird so letztendlich zur Niederlage. Ein Tiger, der den Sprung ankündigt, dann aber nicht springt, blamiert sich mehr, als derjenige, der gar nicht erst den Sprung ankündigt (und auch nicht springt). Was die Reaktivierung angeht, habe ich inzwischen jede Hoffnung verloren. Schade! Hoffentlich bleibt wenigstens die Eifelquerbahn erhalten; mehr wagt man sich ja kaum noch zu erhoffen.

jojo54
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon jojo54 » Fr 13. Jan 2017, 19:20

Im neuen Eisenbahn Magazin 02/2017 steht auf Seite 32 ein Beitrag zur Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) und der von ihr in Bayern betriebenen Güterzugstrecke von Neumark - St. Veit nach Frontenhausen-Marklkofen. Das Verkehrsunternehmen ist dort nicht bereit ca. drei Mio. € für eine Sanierung der Gleisanlagen zu zahlen, damit ein mittelfristiger Weiterbetreib der an Mo. - Fr. von einem Güterzugpaar befahrenen Strecke möglich ist.

Wer unter solchen Umständen glaubt, dass die RSE als vorgesehener Infrastukturbetreiber in der Westeifel mindestens 320.000,- € in eine Gleissanierung nach Prüm steckt, weitere 140.000,- € für eine neu zu bauende Brücke investiert und dazu an die Kommunen noch Pacht zahlen soll, ohne nennenswerte Einnahmen zu haben, ist realitätsfremd.

Liebe Befürworter der Westeifelbahn: Kommt endlich auf den Boden der Tatsachen zurück und schafft Fakten.

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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Musseler » Fr 13. Jan 2017, 19:52

Servus,

wem gehört denn was und wer hat welcherlei Vertrag mit wem? Wer hat welche Rechte und wer hat welche Pflichten? Wer hat seine Pflichten nicht erbracht oder Verträge nicht erfüllt?

Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Bernd Heinrichsmeyer » Fr 13. Jan 2017, 19:57

Man kann nicht jeden Meter Schiene erhalten, das muss man einsehen. Zur Westeifelbahn fehlen mir Informationen, um mir dazu eine konkrete Meinung zu bilden. Ich weiß nur, dass es eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke ist.

Allgemein kann man jedoch konstatieren, dass die Geschäftsphilosophie der Landesregierung, möglichst viele Eisenbahnstrecken in der Fläche des Landes durch diverse Aushungerungs- und Schikaneaktionen zu vernichten, perfekt aufgeht. Professionell und mit großer Mühe gemacht, dass muss man den Verantwortlichen lassen.
Und irgendwie findet man in Mainz mit sicherer Hand immer den richtigen und jeweils passenden Hebel. Hier eine Brücke, da ein Durchlass, dort eine Spurverengung ... . Wenn die Infrastruktur nicht schlecht genug ist, dann das Unternehmen oder die handelnden Personen. Da wird dann mal der landeseigene LBM herangezogen, um eine Brücke zu vernichten, ohne die eine Strecke wertlos wird. Da wird mal eine ADD herangezogen, um Finanzierungshilfen zu unterbinden. Da wird bei positivem öffentlichem Votum und guter regionaler "Großwetterlage" für den Erhalt einer Strecke der engagierten Lokalpolitik solange mit übertriebenen Horrorszenarien aus Mainz Angst gemacht, bis sich "kleine" Lokalpolitiker nicht mehr trauen, laut und entschlossen für den Bahnerhalt zu sein.
Und die Liste dieser Störaktionen ist lange fortsetzbar, ich habe es ja über 10 Jahre selbst erlebt und in dieser Zeit ist von meiner früheren sehr positiven, staatstragenden Grundeinstellung nicht mehr viel übrig geblieben. Es ist ein Trauerspiel.

Infrastruktur ist eigentlich eine staatliche Aufgabe. Hier kommen Bürger freiwillig, und wollen dem Staat bei seiner Arbeit helfen. Sie bringen sogar eigenes Geld mit. Welch ein Geschenk ... !

"Nachhaltiges Wirtschaften" - das ist jedoch ein Konzept, dass man in der Mainzer Landesregierung noch nicht verstanden hat. Neben der unglaublich großen menschlichen Enttäuschung über derartiges Behindern und Verhindern engagierter Bürger und Unternehmer im Land, bleibt bei mir letztlich doch die resignierte Einsicht, dass solche politische Dummheit kaum noch zu überbieten ist. Übrigens alles unter dem Vorwand, verantwortlich mit Steuermitteln umgehen zu wollen.

Andere Bundesländer würden sich alle Finger danach lecken, eine derartig breite Unternehmerschaft und engagierte Bürger für ein solch schwieriges Infrastrukturthema im Land zu haben. In Mainz tritt man dieses Engagement aber lieber mit breiten und harten Stiefeln.
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Westeifelbahner » Sa 14. Jan 2017, 18:06

jojo54 hat geschrieben:Im neuen Eisenbahn Magazin 02/2017 steht auf Seite 32 ein Beitrag zur Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) und der von ihr in Bayern betriebenen Güterzugstrecke von Neumark - St. Veit nach Frontenhausen-Marklkofen. Das Verkehrsunternehmen ist dort nicht bereit ca. drei Mio. € für eine Sanierung der Gleisanlagen zu zahlen, damit ein mittelfristiger Weiterbetreib der an Mo. - Fr. von einem Güterzugpaar befahrenen Strecke möglich ist.

Wer unter solchen Umständen glaubt, dass die RSE als vorgesehener Infrastukturbetreiber in der Westeifel mindestens 320.000,- € in eine Gleissanierung nach Prüm steckt, weitere 140.000,- € für eine neu zu bauende Brücke investiert und dazu an die Kommunen noch Pacht zahlen soll, ohne nennenswerte Einnahmen zu haben, ist realitätsfremd.

Und warum?
Wenn ich die von dir genannten Kosten addiere, komme ich auf etwa 500.000 EUR für 23 Kilometer Bahnstrecke. Das ist wahrlich nicht viel und weit weniger als die in deinem Vergleichsfall genannten 3 Millionen EUR. Abgesehen aller Umstände: Die Möglichkeit des Neubaus einer Eisenbahnbrücke im Umfang der Brücke in Lissingen für schlappe 140.000 EUR ist ein "Schnäppchen". Nur mal als Vergleich: Bei der Kyllbrücke in Pelm stehen Neubaukosten in Millionenhöhe im Raum.
Dem stehen Fördermöglichkeiten gegenüber, welche die Kosten des EIU bis auf einen Bruchteil senken könnten.
Aber mal davon abgesehen: Die immer wieder gern behauptete Aussage, dass keine nennenswerten Einnahmen zu erwarten seien, ist Unfug. Für SPNV-Freizeitverkehre stehen jährlich im nördlichen RLP fast 500.000 EUR zur Verfügung, die seit Einstellung der Efq überwiegend nicht mehr abgerufen werden können, weil es an befahrbarer Infrastruktur und geeigneten Projekten fehlt. Man kann sich leicht ausrechnen, was bei einem zur Efq vergleichbaren Verkehrsvolumen (etwa 100 Betriebstage, 2h-Takt) über Trassenpreise für garantierte Einnahmen des EIU zu erzielen wären.
Solange wir "nur" über Investitionen im sechsstelligen Bereich reden, wäre vieles in der Westeifel möglich.
Richtig ist nur, dass die Kosten von Jahr zu Jahr, in dem nichts geschieht, nicht geringer, sondern größer werden.

jojo54 hat geschrieben:Liebe Befürworter der Westeifelbahn: Kommt endlich auf den Boden der Tatsachen zurück und schafft Fakten.

Was soll das? Ein Aufruf zu illegalen Aktionen? Nur mal so zur Erinnerung: Die Strecke ist eine öffentliche Eisenbahninfrastruktur nach § 6 AEG. Niemand darf hier einfach Fakten schaffen. Nicht die "Befürworter der Westeifelbahn", sondern allein das EIU könnte ein Stilllegungsverfahren nach §11 AEG einleiten.
Die "Befürworter der Westeifelbahn" sind ganz sicher nicht dafür verantwortlich zu machen, was das EIU tut oder nicht tut.

Gruß Westeifelbahner

Edit: Nur am Rande sei angemerkt, dass die Situation auch rechtlich gar nicht so einfach ist. Kann man ein Stilllegungsverfahren für eine nicht befahrbare Strecke überhaupt einleiten?

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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Westeifelbahner » Sa 14. Jan 2017, 18:23

Rolf hat geschrieben:Die Brücke schein ein Hebel zu sein, um die RSE zu vergraulen, denn welches gewinnorientierte Eisenbahnunternehmen steckt vorab 140 000 Euro in die Brücke einer Strecke, die kaum gewinnbringend zu betreiben sein wird?! Ein ziemlich geschickter Schachzug der Kommunen.

Sehe ich anders, da es mir weiterhin mehr als zweifelhaft erscheint, ob ich als Eigentümer einer öffentlichen Eisenbahnstrecke eine Brücke demontieren darf, wenn ich keine Zulassung nach §6 AEG besitze. Denn man argumentiert zwar mit Sicherheitsmängeln an der Brücke, aber diese zu prüfen, ist bislang üblicher Weise Aufgabe des EIU und nicht des Eigentümers. Im Übrigen durchaus ein Fall mit überregionaler Bedeutung: Dürfen die kommunalen Eigentümer der Wiehltalbahn auch einfach lustig munter mit dem Brückanabbau nach Waldbröl oder Morsbach anfangen, weil derzeit nur Zugfahrten zwischen Dieringhausen und Oberwiehl stattfinden?

Rolf hat geschrieben: Hoffentlich bleibt wenigstens die Eifelquerbahn erhalten; mehr wagt man sich ja kaum noch zu erhoffen.

Mir fällt es schwer zu verstehen, warum immer ausgerechnet der Efq rosigere Prognosen gemacht werden. Nur mal zur Erinnerung: Hier wäre sogar ganz und gar definitiv ein Brückenneubau erforderlich, für den allein schon ein Millionenbetrag anfallen würde. Ich kenne keine aktuellen Zahlen, aber wenn ich mal genannten etwa 20 Millionen EUR für touristischen Verkehr auf der Efq ausgehe, ist das etwa 40 mal so viel wie die von jojo genannten 500.000 EUR in der Westeifel...

Gruß Westeifelbahner

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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Musseler » Sa 14. Jan 2017, 20:27

Guten Abend miteinander,

hat denn keiner soviel Einblick in die Materie, dass er die von mir gestellten Fragen - wenn auch nicht allumfassend - annähernd und ähnlich einem Juristen beleuchten und so etwas Licht in das Dunkel um vermeintlich oder gar offensichtlich rechtsverletztende Verhaltensweisen zu bringen?
Ohne den Vertrags- und Rechtsdschungel aufzudröseln ist das doch alles nur Geschreibe...

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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Rolf » So 15. Jan 2017, 12:51

Westeifelbahner hat geschrieben:... Mir fällt es schwer zu verstehen, warum immer ausgerechnet der Efq rosigere Prognosen gemacht werden. Nur mal zur Erinnerung: Hier wäre sogar ganz und gar definitiv ein Brückenneubau erforderlich, für den allein schon ein Millionenbetrag anfallen würde. Ich kenne keine aktuellen Zahlen, aber wenn ich mal genannten etwa 20 Millionen EUR für touristischen Verkehr auf der Efq ausgehe, ist das etwa 40 mal so viel wie die von jojo genannten 500.000 EUR in der Westeifel...

Gruß Westeifelbahner

Ich sehe für die Eifelquerbahn auch ziemlich schwarz, nicht zuletzt wegen der Pelmer Brücke. Aber im Gegensatz zur Westeifelbahn ist die Politik hier (noch) nicht auf den Trip, einen Fahrradweg daraus zu machen. Das nährt einen Rest Hoffnung. Bei der Westeifelbahn dagegen ist der politische Wille der Kommunen für einen Fahrradweg absolut eindeutig und ich bin sicher, die Kommunen werden sich damit am Ende durchsetzten, egal mit welchen Tricks.

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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Musseler » So 15. Jan 2017, 13:22

....zudem böte die EQB einen Lückenschluß zwischen K'esch und Gerolstein. Aber für das eine sein, heißt ja nicht gegen das andere zu sein.

Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Bernd Heinrichsmeyer » So 15. Jan 2017, 16:50

Musseler hat geschrieben:Guten Abend miteinander,

hat denn keiner soviel Einblick in die Materie, dass er die von mir gestellten Fragen - wenn auch nicht allumfassend - annähernd und ähnlich einem Juristen beleuchten und so etwas Licht in das Dunkel um vermeintlich oder gar offensichtlich rechtsverletztende Verhaltensweisen zu bringen?
Ohne den Vertrags- und Rechtsdschungel aufzudröseln ist das doch alles nur Geschreibe...

Naja, ich will es mal versuchen, anzureißen: Also derjenige, der für die Strecke betrieblich verantwortlich ist, muss für die Verkehrssicherheit der Strecke sorgen. Dazu gehören insbesondere Ingenieurbauten. Bei Brücken gilt der Grundsatz: Wer oben fährt, bezahlt. Also wenn die Brücke der Bahn über eine Straße verläuft, dann ist die Straße zwar für diese Kreuzung vertraglich beteiligt, das Bauwerk ist jedoch Sache der Bahn. Ausgenommen davon sind etwaig Verkehrsleitmale am Bauwerk, z.B. um vor Höhen- oder Profileinschränkungen zu warnen.
Fazit: Die Brücke liegt aktuell nach meiner Einschätzung in der Baulast der RSE, da diese eine Betriebsgenehmigung besitzt. Der LBM darf das Bauwerk nicht entfernen. Die RSE muss das Bauwerk so sichern, dass für die Straße darunter keine Gefahren entstehen. Da gibt es viele Mittel: Entfernen von losen Bauteilen, Unterspannen von Netzen, Einhausen .... . Der LBM darf bei Gefahr im Verzug tätig werden, z.B. wenn jetzt ein Teil der Brücke herabhängt, dieses entfernen usw.. Im Zweifel muss der LBM die Straße sperren - Kosten kann er dann auf den Brückenbetreiber zwar abwälzen, aber die Brücke abreißen ist nach meiner Auffassung ohne Zustimmung des Betreibers klarer Rechtsbruch. Die Meinung des Eigentümers der Strecke ist dazu ohne belang und somit unwichtig.
Aber: Es wäre ja gar nicht schlecht, wenn die die Brücke rechtswidrig abreißen. Dann kann man die Herrschaften verklagen, hat dabei hohe Siegchancen und dann müssen die Deppen die Brücke neu bauen ... auf Kosten des LBM :-).
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Musseler » So 15. Jan 2017, 17:16

Servus Bernd,

vielen Dank für die Darstellung. Damit kann man mal was anfangen. D.h., wenn ich Dich richtig verstehe, dass der Streckeneigentümer (Stadt Prüm) keinerlei Pflichten beim Unterhalt eines Streckenbauwerks ( hier Brücke) hat?

Bernd Heinrichsmeyer
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Re: Prüm - Gerolstein

Beitragvon Bernd Heinrichsmeyer » So 15. Jan 2017, 20:43

Musseler hat geschrieben:Servus Bernd,

vielen Dank für die Darstellung. Damit kann man mal was anfangen. D.h., wenn ich Dich richtig verstehe, dass der Streckeneigentümer (Stadt Prüm) keinerlei Pflichten beim Unterhalt eines Streckenbauwerks ( hier Brücke) hat?

So würde ich die Rechtslage auffassen, ja. Aber gerade an diesem Punkt "Eigentum ./. Betreiber" entzünden sich zahlreiche Diskussionen und Rechtsstreitigkeiten. Es ist jedenfalls ein komplizierter Fall.
Bernd Andreas Heinrichsmeyer
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