Zug rammt Baum

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Heiner Neumann
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Zug rammt Baum

Beitragvon Heiner Neumann » Mo 26. Jan 2015, 13:54

Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bete, dass es kein Zug ist :shock: !!!

Vertraue nur Deinem eigenen Hintern - denn nur er steht immer hinter dir!

Mediapark
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Mediapark » Mo 26. Jan 2015, 15:22

Und sogar ein Video gibts beim Südwestfunk.
Grüße aus dem Mediapark

Horst Heinrich
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Horst Heinrich » Mo 26. Jan 2015, 20:06

Eine Eiche dieser Dimension an einem Steilhang in der Nähe einer befahrenen Bahnstrecke ohne zeitigen Rückschnitt "auf Stock" stehen zu lassen, ist freilich sehr fahrlässig.
40 Jahre nach dem Ende des großzügigen Kahlschlages im Zuge der Feuerschutzstreifenherstellung sollte sich die DB mal einen Förster leisten und ihre Strecken abgehen, denn es droht allenthalben Ungemach, soweit mein halbwegs geübter Blick erkennt, gerade auch im Moseltal.
SOLANGE NICHT DIE KULTUSMINISTERKONFERENZ EINE EINSTWEILIGE VERFÜGUNG ERWIRKT UND SIE MIR PERSÖNLICH AN DER HAUSTÜR ÜBERREICHT,BLEIBE ICH BEI DER ALTEN RECHTSCHREIBUNG.

Mediapark
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Mediapark » Mo 26. Jan 2015, 23:10

Na, dass da wieder so ein Ichhabsjaimmerallengesagtundfrüherwarallesbesser-Kommentar kommen würde, war ja sehr voraussehbar ;-)

Zurück zum Thema:
Der kaputte Triebwagen wird im Moment von einem der Hunsrückbahn-Shuttles vertreten. Deshalb gibts im Hunsrück parallel zu den Schülerzügen Verstärkerbusse.
Grüße aus dem Mediapark

Horst Heinrich
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Horst Heinrich » Di 27. Jan 2015, 09:06

Mediapark hat geschrieben:Na, dass da wieder so ein Ichhabsjaimmerallengesagtundfrüherwarallesbesser-Kommentar kommen würde, war ja sehr voraussehbar ;-)

Kein Wort davon, daß früher alles besser war, es scheint Leute zu geben, die nicht mal einfachste Sätze einordnen können.

Die DB hat vor knapp 40 Jahren die Kahlschlagsrodung nach Ende der Dampflokära aufgegeben und dann teilweise nur noch punktuell zurückgeschnitten.
An Hängen wie diesem im Zuge der Moselweinbahn sind aber großkronige Bäume auf Dauer zu gefährlich - man sieht's ja.
Ich hatte empfohlen, zur Verhinderung von solchen erheblichen Sach- und vielleicht sogar einmal Personenschäden mal einen Förster vorbeizuschicken, der solche Gefahren erkennt.
Die Bäume würden dann markiert, auf Stock heruntergeschnitten (das ist wichtig, um das Wurzelwerk am Leben zu halten, das den Hang stabilisiert) und man hätte wieder 10 Jahre Ruhe.

Ich denke, einen solchen Sachverhalt wird man in einem Eisenbahnforum doch anmerken dürfen, ohne in den Verdacht zu geraten, ein Ewiggestriger zu sein.
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Sebbel » Mi 28. Jan 2015, 22:26

Danke für den Beitrag. Schade das der neue Zug nun in die Werkstatt muss.
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Weinkesselwagen von Lotras, Ermefer, Transfesa, Danzas, GATX, Vinirail ... sind suppa

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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon 212 096 » Do 29. Jan 2015, 18:56

Zu "früher war alles besser".....

Früher hätte man jetzt einen Schienenbus, eine 211 mit einem Umbauwagen, oder eine V 60 mit einem Silberling eingesetzt. Irgendetwas stand ja immer der Ecke rum.....heute muß man dafür Busse nehmen....ob das jetzt besser ist oder nicht, soll jeder für sich entscheiden....

Horst Heinrich
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Horst Heinrich » Di 3. Feb 2015, 10:39

212 096 hat geschrieben:Zu "früher war alles besser".....

Früher hätte man jetzt einen Schienenbus, eine 211 mit einem Umbauwagen, oder eine V 60 mit einem Silberling eingesetzt. Irgendetwas stand ja immer der Ecke rum.....heute muß man dafür Busse nehmen....ob das jetzt besser ist oder nicht, soll jeder für sich entscheiden....

Von diesen goldenen Bahn-Zeiten, die man irgendwann nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen wird, habe ich ja mit Bedacht gar nichts gesagt, aber Du hast recht, warm sollte man das nicht erwähnen, zumal bei deutschen Bahnunternehmen -auch in der Region- tausende Kubikmeter Fahrgastraum eingemottet herumstehen.
Schienenersatzverkehr mit Bussen sollte eigentlich bei einer intakten Strecke die ultima ratio sein, wenn gar nichts anderes mehr geht.
Man stelle sich die aufsehenerregende Situation einmal vor:
Ein temporärer VT 98-Pendel zwischen Bullay und Traben-Trarbach, sicher für alle ein Gewinn, nicht nur die Eisenbahnfotographen.

Die ganze Sache wirft aber auch noch ein anderes Licht, z.B. auf die Planungen der EVU.
Durch die, die Grenzen der Sparsamkeit schon längst überschreitende Kalkulation ist nahezu keine Luft mehr für Eventualitäten, der Betrieb läuft permanent am Limit.
Das hat mit einer nachhaltigen Verkehrspolitik nichts mehr zu tun.
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Dieselpower » Di 3. Feb 2015, 11:53

...und da braucht man kein bestimmtes EVU zu nennen, wobei m.E. das in dieser Hinsicht größte Armutszeugnis z.Zt. mal wieder der große rote (vom Steuerzahler damals mit der Grundausstattung GRATIS versehene) Konzern im Lahntal abliefert, hier fahren nach wie vor viel zu kurze Züge durch die Gegend, erst gestern Nachmittag wieder in Limburg...nach Koblenz - mit einem einzigen 640, wo vectus früher mit zwei 648 fuhr!!! Und überall vergammelt betriebsfähiges (!) Rollmaterial...bloß weil es angeblich den Ansprüchen irgendwelcher abgedrehter, weltfremder Aufgabenträger nicht genügt! :evil:

Letztendlich ist es dem "normalen" Fahrgast egal (wenn nicht sogar lieber), wenn er über drei Stufen in einen vergleichsweise komfortablen 628 einsteigt, oder beim Treppauf-Treppab auf der Suche nach einem Sitzplatz ein vielfaches dieser Stufenzahl überwinden muß. Das ist z.Zt. im Westerwald belegbar, wo wegen Fahrzeugmangels bekannterweise der 628/629 der HLB auf einem festen Umlauf eingesetzt wird. Ich habe da schon Reisende gehört, die gesagt haben: Och nee, ich warte noch ne halbe Stunde, dann kommt der schöne große Zug...
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Lochris » Di 3. Feb 2015, 15:41

Dieselpower hat geschrieben:bloß weil es angeblich den Ansprüchen irgendwelcher abgedrehter, weltfremder Aufgabenträger nicht genügt! :evil:

Das dürfte das Problem sein. Zusätzlich müsste es noch eine Regelung geben, die das öffentliche Anbieten von Rollmaterial vorschreibt, wenn "der Rote" es verschrotten will und es aus der Bundesbahnzeit stammt (der Kauf macht für Privatbahnen natürlich nur Sinn, wenn die Auschreibungen gelockert werden).

Dieselpower hat geschrieben:Letztendlich ist es dem "normalen" Fahrgast egal (wenn nicht sogar lieber), wenn er über drei Stufen in einen vergleichsweise komfortablen 628 einsteigt, oder beim Treppauf-Treppab auf der Suche nach einem Sitzplatz ein vielfaches dieser Stufenzahl überwinden muß.

Wobei das noch geht, im Vergleich zum Dosto-Wagen. Da ist der RS1 ein sehr angenehmer Kompromiss und lässt sich auch bedarfsgesteuerter einsetzen als mehrteilige Triebwagen.

Dieselpower hat geschrieben:Das ist z.Zt. im Westerwald belegbar, wo wegen Fahrzeugmangels bekannterweise der 628/629 der HLB auf einem festen Umlauf eingesetzt wird. Ich habe da schon Reisende gehört, die gesagt haben: Och nee, ich warte noch ne halbe Stunde, dann kommt der schöne große Zug...

Am Rhein waren die Meinungen über die beiden n-Wagen-RE bis Dezember eher gemischt. Die meisten redeten von der "Klapperkiste", oder dem "Museumszug". Dagegen ist die vlexx, die nun diese beiden Züge fährt, mittlerweile echt beliebt, wegen der bequemen Sitze mit großer Beinfreiheit und den richtigen Tischen im Vierer.
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Dieselpower » Mi 4. Feb 2015, 00:53

Lochris hat geschrieben:
Dieselpower hat geschrieben:Letztendlich ist es dem "normalen" Fahrgast egal (wenn nicht sogar lieber), wenn er über drei Stufen in einen vergleichsweise komfortablen 628 einsteigt, oder beim Treppauf-Treppab auf der Suche nach einem Sitzplatz ein vielfaches dieser Stufenzahl überwinden muß.

Wobei das noch geht, im Vergleich zum Dosto-Wagen. Da ist der RS1 ein sehr angenehmer Kompromiss und lässt sich auch bedarfsgesteuerter einsetzen als mehrteilige Triebwagen.


Wobei sich hier das nächste Problem präsentiert - mangelnde Durchgängigkeit...


Lochris hat geschrieben:Am Rhein waren die Meinungen über die beiden n-Wagen-RE bis Dezember eher gemischt. Die meisten redeten von der "Klapperkiste", oder dem "Museumszug". Dagegen ist die vlexx, die nun diese beiden Züge fährt, mittlerweile echt beliebt, wegen der bequemen Sitze mit großer Beinfreiheit und den richtigen Tischen im Vierer.


Mit dem vlexx-LINT hatte ich noch nicht das "Vergnügen", aber im Jahre 2015 und dem Produkt "LINT" glaube ich das mit "bequemen Sitzen mit großer Beinfreiheit" erst, wenn ich es sehe - und Tische finde ich persönlich im Nahverkehr völlig unsinnig, aber jeder, wie er mag.
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Re: Zug rammt Baum

Beitragvon Lochris » Do 26. Feb 2015, 21:56

Lilly (geb. Selztaler) steht derzeit in Boppard:
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Irgendwie hat sie es mit den Bäumen... Das "hunsrückbahn"-Logo ging ja noch wegen der Steigung, aber hier sehe ich eher einen Transrapid als einen RS 1 :wink:
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Die zertrümmerte Stelle ist mit einer Plane abgedeckt:
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